Eure Fragen und meine Antworten

Die Stimmen beider Instrumente sind vielfältig! Und beide Instrumente haben ganz besondere Eigenschaften. Ich rate dir, beides – Geige und Klavier – zu probieren. Es wird dir relativ leicht fallen, dich ganz instinktiv für dein Instrukment zu entscheiden. Dein Herz weiß, was ihm gut tut!

Das kommt auf deine Wünsche und deine Ziele an. Jeder und jede von uns ist da anders.

Was möchtest du mit deinem Instrument erreichen? Wie viel magst du dich selbst durch dein Instrument kennen lernen? Wieviel qualitative Zeit willst du dir mit deinem Instrument schenken?

Ich sage jedenfalls immer: Qualität vor Quantität. Die Frage ist nicht “wie viel” sonder “wie” sollte man üben?

Natürlich! Und es wird lustig und herausfordernd, so wie bei den Kindern. Nur: Erwachsene entscheiden sich meistens 100% selbst Geige zu lernen. Und begreifen manche Konzepte viel schneller.

Wahrscheinlich stimmt es für dein Eltern schon. Aber stimmt es für dich? Möchtest du dir die Möglichkeit geben, beide Instrumente kennen zu lernen? Komm einfach zu einer Schnupperstunde zu mir, ich zeige dir beide Instrumente und du kannst beide ausprobieren.

Nein, ich biete es nicht an. Ich spiele zwar Ukulele aus Spaß, aber unterrichte sie nicht. Denn man kann Geige, Ukulele und Gitarre nicht vergleichen.

Ja, das ist sehr wichtig! Aber du musst dein Instrument nicht unbedingt neu kaufen. Denn heutzutage gibt es auch die Möglichkeit ein gutes Instrument zu mieten, oder ein Second-Hand Instrument zu erstehen. Und wenn du doch ein neues Instrument besitzen möchtest: Mittlerweile gibt es schon relativ günstige neue Instrumente mit schönem Klang.

Du brauchst nur zu wissen, was für eine Größe deine Geige hat.
Wenn du nicht sicher bist, miß einfach mit einem Maßband die Länge deines Griffbretts ab.
Hier siehst du zu welcher Geigengröße das entsprechende Griffbrett passt:

Länge des Griffbretts Geigengröße
18cm 1/16
19,5cm 1/8
21cm 1/4
23cm 1/2
25cm 3/4
27cm 4/4

Wenn du noch weitere Fragen hast, oder Hilfe brauchst, stehe ich dir gerne zur Verfügung!

15 Minuten pro Tag auf deinem Instrument zu üben, das ist wie 15 Minuten pro Tag eine Sprache lernen: Du wirst wahrscheinlich bald grüßen können, aber irgendwann möchtest du ein interessantes Gespräch führen. Das zu lernen, dafür braucht man Zeit und Hingabe. In 15 Minuten jeden Tag kann aber auch schon viel Gutes machen.

Das kommt ganz darauf an. Hast du vor, acht Stunden pro Tag zu üben? Wenn das dein Wunsch ist, dann gibt es selbst dafür verschiedenen Übemöglichkeiten in Wien. Wenn dein Wunsch es ist, so ein bis drei Stunden täglich in der Wohnung zu üben, so ist das in Österreich für Geige und Klavier offiziell erlaubt.

Jedes Haus (und jede Hausverwaltung) spielt aber meist nach eigenen Regeln. Ich rate dir, die Hausordnung zu lesen oder direkt mit deinen NachbarInnen zu sprechen.

Eine Positive Kommunikation hilft meistens: Die meisten HausbewohnerInnen werden verstehen dass es dir wichtig ist zu üben, nachdem du ihnen von deiner Leidenschaft erzählt hast.

Besonders kritische NachbarInnen bindest du am Besten in die Wahl deiner Übezeit ein, alle sind schließlich irgendwann mal außer Haus. Dann musst du erst gar nicht auf dein “gutes Recht” pochen.

Die wichtige Rolle der Eltern bei der Einzelstunde sowie die Gruppenstunde sind wichtige und unersetzbare Bausteine der Suzuki-Methode. Ohne diese geht es leider nicht. Wenn doch irgendwie möglich: Schenken Sie sich und ihrem Kind gemeinsame Zeit bei der Einzelstunde, Sie werden überrascht sein, dass die vielen wertvollen Momente in der Geigenstunde und beim Üben zu Hause eure Beziehung stärker macht. Sie werden mit Ihrem Kind zusammenwachsen.

Die Gruppenstunden sind für die Entwicklung Ihres Kindes sehr wichtig. Die Kinder motivieren sich gegenseitig und sie haben Lust am gemeinsamen Musizieren. Das stärkt den Charakter und bildet Freundschaften fürs ganze Leben.

An welches Lied denken Sie da? Und an welchem Instrument? Können Sie Noten lesen?

Mir fallen leider nur sehr viele Fragen vor, weil es keine richtige Antwort gibt. Ich würde aber grundsätzlich “Ja” sagen.

Die “guten alten” Zeiten wo man ein Instrument nur durch Technikübungen gelernt haben, sind fast vorbei. Ich versuche von Beginn an, zusammen mit meinen Schülerinnen und Schülern zu musizieren und sofort an Liedern zu arbeiten. So kommt man in zehn Unterrichtsstunden auch an Ihr Ziel.

Ja sehr und es ist unentbehrlich. Musik ist die Kunst des Hörens.

Musizieren und ein neues Instrument zu spielen – das ist wie eine neue Sprache zu lernen: Es wird sehr schwierig, jede Sprache nur vom Lesen zu beherrschen. Wir brauchen immer einen Klangvorstellung, damit wir uns die Wörter besser merken, sie richtig aussprechen und uns verständlich machen. Wir müssen zuhören, um mit anderen Menschen kommunizieren zu können.

Mein Vorschlag: Hört so viel Musik wie möglich, aus verschiedenen Stilen und Epochen. Ihr werdet zu aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörern – und eure Wahrnehmung wird sich schärfen!