Ein Nachmittag voller Geigenmusik

Sommerkonzert 2026: Salvator Saal in Wien

Mit unserem Sommerkonzert am 27. Juni 2026 im Salvator Saal in Wien fand das Musiksemester einen stimmungsvollen Abschluss. Gemeinsam mit den Ensembles Violinissimi und Erdbeergruppe durfte ich einen musikalischen Nachmittag erleben, der von viel Engagement, Herzlichkeit und der Begeisterung für die Musik geprägt war.

Die beiden Ensembles präsentierten die schönsten Stücke aus dem vergangenen Semester und machten einmal mehr deutlich, wie viel Freude das gemeinsame Musizieren schenken kann.

Die Violinissimi nehmen dabei einen ganz besonderen Platz ein. Das Ensemble besteht aus Eltern, die durch die Suzuki-Methode nicht nur ihre Kinder auf ihrem musikalischen Weg begleiten, sondern selbst die Geige für sich entdeckt haben, sowie aus erwachsenen Musikerinnen und Musikern, die mit viel Fleiß und Begeisterung an ihrem Spiel arbeiten. Es ist immer wieder schön zu erleben, wie Musik Menschen verbindet und für viele zu einem wertvollen Ausgleich im oft hektischen Alltag wird.

Ein besonderer Höhepunkt war auch der Auftritt unserer Erdbeergruppe. Mit viel Charme, Neugier und Begeisterung zeigten die drei- bis sechsjährigen Kinder, was sie in den vergangenen Monaten gelernt hatten. Ihre unbeschwerte Art zu musizieren und die sichtbare Freude auf der Bühne zauberten vielen Zuhörerinnen und Zuhörern ein Lächeln ins Gesicht.

Ein ganz besonderer Dank gilt dem Komponisten und Pianisten Gabriel Romberger. Er hat für uns drei wunderbare Werke komponiert: „Serenade“, „We Are One“ und „One Love“. Es war für uns eine große Bereicherung, seine Musik kennenzulernen und zu erarbeiten. Sich auf diese zeitgenössischen Werke einzulassen und ihren ganz eigenen Charakter zu entdecken, war eine spannende und inspirierende Erfahrung. Umso mehr hat es uns gefreut, diese drei Werke im Rahmen unseres Sommerkonzerts erstmals öffentlich aufführen zu dürfen. Diese Uraufführungen waren für uns eine besondere Ehre und werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Nach dem Konzert ließen wir den Nachmittag bei einem gemütlichen Beisammensein im Pfarrcafé ausklingen. Solche Begegnungen sind für mich ein wichtiger Bestandteil unserer gemeinsamen musikalischen Arbeit. Während die Kinder miteinander spielten, hatten Familien und Erwachsene Gelegenheit, sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Freundschaften zu vertiefen.

Genau diese Momente zeigen, dass Musik weit mehr ist als das Erlernen eines Instruments. Sie schafft Begegnungen, verbindet Generationen und lässt eine Gemeinschaft entstehen, die mit jedem gemeinsamen Konzert ein Stück weiter wächst.

Wien, 11.07.2026
Annalisa Virzì, MA

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